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    Leitlinie: Der Weg ist das Ziel!

    Wir arbeiten nach dem bayrischen Bildungsplan, der besagt, dass jedes Kind von Geburt an lernt und von Anfang an ein Recht auf Bildung hat.

    Ich bin ich - Das Kind als individuelles Wesen (Personelle Kompetenz)

    • Die Kinder kommen gern zu uns und bewegen sich in einem sicheren Umfeld, das nach ihren Bedürfnissen ausgerichtet ist. So wird ihnen die freie Entfaltung ihrer Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit ermöglicht.
    • Kinder erfahren Wärme, Empathie und Respekt. Sie bekommen so viel Zeit, wie sie brauchen, um Tätigkeiten auszuführen und sich zu entwickeln.
    • Die Kinder fühlen sich wohl und gut aufgehoben.
    • Die Kinder erfahren ihre Stärken und sind stolz darauf. Sie erkennen ihre Grenzen und suchen Veränderungen.
    • Die Kinder können sich selbstbewusst in die Gruppe einbringen, aber sich auch selbst beschäftigen. Wir fördern diese Eigeninitiative durch eine aktive und vielfältige Lernumgebung.

    Ich und die anderen - Das Kind als soziales Wesen (Soziale Kompetenz)

    Wenn Kinder miteinander spielen, lernen sie, mit anderen Menschen zu leben, zu lachen, wütend zu werden, Kompromisse einzugehen, Sympathie und Antipathie zu empfinden. Phantasie und Einfühlungsvermögen beeinflussen sich hierbei gegenseitig. Wenn das Spiel funktionieren soll, ist es notwendig, dass die Kinder lernen, gewissen sozialen Regeln zu folgen. Dadurch, dass sie diese Regeln verstehen lernen und ihnen folgen, entwickeln Kinder soziale Kompetenz.

    • Das Kind äußert Wünsche und setzt eigene Interessen durch.
    • Das Kind hält Regeln ein.
    • Das Kind hilft und nimmt Hilfe an.
    • Das Kind geht Kompromisse ein.

    Ich kann was - Das Kind als lernendes Wesen (Lernmethodische Kompetenz)

    Wenn Kinder spielen und lernen, lernen sie spontan, frei, freudig, intensiv und ohne äußere Belohnung. Wir als Pädagogen arrangieren dafür eine „vorbereitete Umgebung“, mit Anregung zum Agieren, sei es beispielsweise in Übungen des praktischen Lebens oder an didaktischen Materialien, die das Lernen strukturieren.
    Das Kind

    • spielt ausdauernd und einfallsreich,
    • probiert Neues, ist lernbegierig,
    • versucht verschiedene Wege zur Lösung von Aufgaben,
    • strengt sich an, Aufgaben zu bewältigen.

    Ich verändere mich - Das Kind auf dem Weg (Widerstandsfähigkeit, Resilienz)

    • mit Veränderungen (beispielsweise in der Familie) umgehen können
    • Erfahrungen machen
    • Lösungswege finden und suchen
    • Erlebnisse bewältigen
    • Übergänge bewältigen (von dem Kindergarten in die Schule)

    Für unsere Eltern:

    • Eltern wissen ihre Kinder gut versorgt und werden durch unsere Einrichtung angemessen entlastet.
    • Eltern sind untereinander und mit den Mitarbeitenden im Austausch und steigern dadurch ihre Erziehungskompetenzen (Erziehungspartnerschaft).

    Glaube, Sinn und Werte - Religion, Ethik, Gefühle

    • Wir gehen bewusst den Weg durch das Kirchenjahr mit seinen Höhepunkten und Festen von Advent bis Erntedank.
    • Unsere christliche Grundorientierung ist auch die Basis, auf der wir mit den Kindern andere religiöse Orientierungen kennenlernen.
    • Wir wollen, dass die Kinder einander offen und neugierig begegnen.
    • Wir wecken Achtung, ermöglichen toleranten Umgang mit Andersdenkenden.

    Inhalte der Bildungsziele im Einzelnen

    Freispiel, Beschäftigung und Projektarbeit

    Das Wort „Freispiel“ ist im Verlauf der Geschichte der Kindergartenpädagogik zu einem feststehenden Begriff geworden. Es umfasst die Zeitspanne im Tagesablauf, in der die Kinder in möglichst selbstbestimmter Form ihren eigenen Spielbedürfnissen nachkommen können. Hier werden Spielmaterial, Spielort und Spielpartner, Verlauf und Dauer des Spiels selbst bestimmt.

    Wir legen in unserer Einrichtung großen Wert auf dieses Spiel. Die Kinder haben die Möglichkeit, in dieser Zeit im gesamten Haus ihre eigene Spielzeit zu gestalten. In jedem Themenraum ist eine Erzieherin als Ansprech- und Spielpartnerin für die Kinder zuständig.

    Nach dieser Phase finden sich die Kinder in ihren jeweiligen Bezugsgruppen ein. Hier wird nun gemeinsam gefrühstückt und danach entstehen aus Beobachtungen, Erlebnissen, Gesprächen und Impulsen thematische Projekte die, die Kinder über längere Zeit beschäftigen.

    Hören, Lesen, Sprechen - Lasst Kinder sprechen wo sie leben oder die “Hundert” Sprachen des Kindes!

    Stellen Sie sich vor, es gäbe keine Sprache, dann könnten wir so gut wie nicht miteinander reden. Es gäbe nämlich auch keine Wörter und keine Sätze. Die Sprache gibt uns die Möglichkeit, mit anderen Menschen in Beziehung zu treten und Kontakte zu knüpfen. Um zusammen mit den Kindern den weiten Bogen „Sprache“ zu erleben, haben wir viele Möglichkeiten:

    • Kinder lassen sich in Gespräche einbinden.
    • Kinder erzählen Geschichten, Sprachumgebungen werden geschaffen.
    • Kinder entdecken die Lust an Wortmalerei in Reimen, Wortspielen oder Gedichten.
    • Kinder finden Zugang zu geeigneter Literatur (Gemeindebücherei).
    • Kinder entdecken Symbole und Schrift durch Zahlen und Buchstaben.

    Sprachförderung konkret:

    • Wir wenden verschiedene Sprachstandserhebungsmethoden an.
    • Sprachförderung ist alltäglich in unsere Arbeit integriert.
    • Sprachfördermaterial ist den Kindern immer frei zugänglich.
    • Kinder untereinander sind wichtige Sprachlehrer und lernen voneinander im Spiel. Bei Kinderkonferenzen und beim Klären von Regeln unterstützen wir diesen Prozess.

    Zahlen, Mengen, Räume - Mathematikwerkstatt

    Kinder interessieren sich im Kindergartenalter auch für mathematische Zusammenhänge. Unsere Aufgabe ist es, bei den Kindern ein mathematisches Grundverständnis anzubahnen, auf das die Schule aufbauen kann. Die Kinder sollen Erfahrungen mit Mengen, Formen und Größen machen, um sie miteinander zu vergleichen. Mathematisches Grundverständnis entwickelt sich bei Kindern im Kindergartenalter am besten, wenn ein sinnvoller und lustvoller Bezug zum Alltag gegeben ist. Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Bezug herzustellen, z.B. beim Aufräumen und Sortieren, beim Ordnen und Kategorisieren von Gegenständen, wenn sie Größen und Gewichte vergleichen und beim Einkaufen zählen und wiegen.

    Mathematik konkret:

    • Wissen über Zahlen: Das Kind lernt verschiedene Verwendungssituationen von Zahlen.
      Beispiele: Alter, Hausnummer, Telefonnummer. Wir stellen Verbindungen her zwischen Bild und Zahl sowie Sprache und Zahl.
    • Vergleichen: Was ist größer, kleiner… Wo sind die meisten, die wenigsten.
      Beispiele: beim Kaufladenspiel, beim Turnen
    • Klassifizieren: Das Kind sucht nach gegebenen Merkmalen Gegenstände heraus und bestimmt Übereinstimmung bzw. Unterschiede.
    • Nach Reihenfolge ordnen: Ordnen nach Farben, Form, Größe, Oberfläche.
      Beispiele: beim Tischdecken, beim Aufräumen.
    • Raum-Lage-Beziehungen: Orientierung im Raum: Vor-hinter-neben-über-unter.
      Beispiele: beim Turnen, Kreisspielen, Arbeitsblätter, beim Malen.
    • Grundbegriffe der zeitlichen Ordnung: Das Kind macht Erfahrung mit Uhrzeit, Kalender, Monaten und dem Jahreskreis.

    Farben und Formen - Kultur und Ästhetik

    Ästhetische Bildung bedeutet für uns mehr als Malen und Musizieren!

    Im Atelier machen sich die Kinder ein Bild von der Welt. Kinder malen, bauen und formen, um die Welt kennen und verstehen zu lernen. Dem, was sie denken, fühlen oder ahnen, versuchen sie Form zu geben: in gezeichneten oder gemalten Bildern, gebauten oder geformten Objekten. Durch dieses bildnerische Schaffen gewinnen sie Klarheit über sich und ihre Umwelt.
    Dazu wollen wir:

    • Bei den Kindern alle Sinne schulen,
    • beim Märchen, um die Fähigkeit des Zuhörens und der tänzerischen Umsetzung zu fördern,
    • beim Malen, um Lust auf Farben zu entwickeln und
    • im Bildhauerischen, um Freude und Techniken zu erlernen.
    • Gemeinsam Projekte entwickeln
      Beispiel: Entwicklung und Herstellung eines Buches.
    • Gemeinsam Ausstellungen organisieren

    Stolz präsentiert das Kind sein „Kunstwerk“ und erfährt WERTSCHÄTZUNG!

    Körper und Bewegung

    Körper- und Bewegungserziehung sind für uns wichtige Bausteine für die Persönlichkeits- und geistige Entwicklung unserer Kinder. Breiten Raum nimmt dabei das Tanzen und Spielen in den Gruppen ein, die tägliche Bewegung in der Natur und natürlich unsere Bewegungsbaustelle, die in unserer Einrichtung einen separaten Raum einnimmt. Damit geben wir der natürlichen Bewegungsfreude der Kinder Raum, um körperliche Geschicklichkeit zu fördern.

    • Fangspiele, Toben, Rennen,
    • Hindernisse überqueren, balancieren, klettern,
    • eigene Grenzen erfahren und Neues ausprobieren.

    Körper, Hygiene und Ernährung

    Wir fühlen uns pudelwohl...

    In unserer täglichen Arbeit wollen wir den Kindern einfache und wichtige Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene näher bringen.

    Auch die gesunde Ernährung der Kinder ist uns sehr wichtig. Auf dieser Grundlage haben wir uns entschlossen, sämtliche Mahlzeiten der Kinder von einer Diätassistentin und Hauswirtschaftspersonal zubereiten zu lassen. Das in unserer Einrichtung vorhandene Kinderrestaurant bietet uns dafür optimale Vorraussetzungen, den Kindern dies nahe zu bringen.

    • Essen als Genuss mit allen Sinnen erleben,
    • Bewusster Umgang mit Nahrungsmitteln erfahren,
    • Esskultur- Tischmanieren pflegen.

    Naturwissenschaftliche und technische Bildung

    Kinder sind vom magischen Denken geprägt. Das heißt, es werden Vorgänge, die eine logische Ursache haben, als geheimnisvoll erlebt und gedeutet, als könne man sie durch Zauberei, durch Magie und vor allem durch eigene Wünsche beeinflussen. Vor diesem Hintergrund erforschen wir mit den Kindern physikalische Phänomene und lassen dadurch die naturwissenschaftlichen Grundlagen lebendig werden.
    Das Kind erschließt

    • die unbelebte Natur,
    • die Lebenswelt der Alltagsgegenstände,
    • das Experimentieren mit diesen.