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  • Aufnahme und Eingewöhnung

    Die Schritte der Aufnahme in Kürze:

    • Abgabe des Krippenantrages (ganzjährig möglich)
    • Infoabend über Konzeption, Vorstellung der Krippe
    • Aufnahme der Kinder in den Familien zu Hause (Anlage 1)
    • PEKiP (ab Januar 2012) (Anlage 1)
    • Elternabend über Start in der Krippe
      (Vereinbarung mit den Eltern; Eltern und Kinder kommen gestaffelt; genaue Terminabsprache)
    • Eingewöhnungszeit in Begleitung einer vertrauten Person (Zeiten nach Absprache)
    • Kleinstkind bleibt in der Krippe. In der Anfangszeit sollte die Zeit den Bedürfnissen der Eltern und den Fähigkeiten der Kinder angepasst sein.
    • Nach ca. 4-8 Wochen findet ein kurzes Reflexionsgespräch über die Eingewöhnung statt. (Anlage 2)

    Das Prager-Eltern-Kind-Programm (kurz PEKiP) ist ein Angebot der Elternbildung im Sinne einer Entwicklungsbegleitung während des ersten Lebensjahres. Ab etwa der 8. Lebenswoche treffen sich Eltern mit ihren Babys in einer Kleingruppe. Die Babys sind im gleichen Alter. Der Kurs wird von einer Erzieherin der Krippe mit einer PEKiP-Zusatzausbildung geleitet und beinhaltet folgende Schwerpunkte: Entwicklungsbegleitung, Stärken der Eltern-Kind-Beziehungen, Bewegungsanregungen, Kontakt zu Gleichaltrigen, Erfahrungsaustausch und bereits gegenseitiges Kennenlernen, was den späteren Krippenanfang wesentlich erleichtern kann. Der PEKiP-Kurs bleibt bis zum Eintritt in die Krippe zusammen.

    Eingewöhnung

    Ohne Eltern geht es nicht.

    Um den Kindern den Übergang so angenehm wie möglich zu machen, gestalten wir gemeinsam mit dem Kind, den Eltern oder einer anderen, dem Kind vertrauten Person, eine sehr intensive Eingewöhnung. Hierbei orientieren wir uns nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell „Infans“, welches wir auf den nächsten Seiten erläutern werden.

    Ziel der Eingewöhnung ist es, zu gewährleisten, dass das Kind mit seiner neuen Umgebung vertraut wird und zur Erzieherin in Kooperation mit der eingewöhnenden Person eine „Bindungsbeziehung“ aufbauen kann. Dabei gehen wir ganz auf die Individualität eines jeden Kindes ein und lassen ihm die Zeit, die es dafür braucht.

    Deshalb erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Person, die die Eingewöhnung des Kindes begleitet, eine Eingewöhnungszeit von ca. möglichst vier Wochen sicherstellen kann.

    Ablauf der Eingewöhnung nach den Berliner Modell „Infans“

    Berliner Pädagogen haben in wissenschaftlichen Untersuchungen Bindungsverhalten bei Kleinkindern erforscht und daraus ein Eingewöhnungsmodell entwickelt, welches sehr kindgemäß den Übergang aus der Familie in eine öffentliche Institution ermöglicht. Dieses Modell wird bereits in vielen Kindertagesstätten praktiziert. Auch in unserer Kinderkrippe nutzen wir die vielen Vorteile dieser sanften Eingewöhnung.

    Im Folgenden der genaue Ablauf:

    3-tägige Grundphase, 1.-3. Tag:

    Die Eltern oder eine vertraute Person begleiten das Kind in die Krippe und halten sich mit im Gruppenraum auf.

    • Erzieherin und Eltern bzw. vertraute Person lernen sich kennen (falls durch PEKiP bisher noch nicht passiert).
    • Die Erzieherin versucht vorsichtig und ohne zu drängen über Spielangebote oder Beteiligung am Spiel des Kindes Kontakt zum Kind aufzunehmen.
    • Die Erzieherin beobachtet sorgfältig die Interaktion zwischen Kind und Elternteil (bzw. eingewöhnende vertraute Person) und sucht nach Anhaltspunkten für die Länge der Eingewöhnungszeit.

    Erster Trennungsversuch: 4.Tag:

    • Nachdem das Kind sich einer Situation zugewandt hat (Spielzeug, Erzieherin, etc.) verabschiedet sich die eingewöhnende Person und verlässt den Raum, auch wenn das Kind protestiert. Sie bleibt aber in der Nähe der Tür.
    • Wenn das Kind gleichmütig bleibt und weiter am Spiel interessiert ist, ansprechbar bleibt, kann die Trennung bis zu max. 30 Minuten ausgedehnt werden. (Dies gilt auch, wenn das Kind zwar anfangs weint, sich dann aber schnell von der Erzieherin beruhigen lässt.)
    • Zeigt das Kind Anzeichen von Verstörung (Erstarrtheit, Passivität) oder fängt zu weinen an und lässt sich nicht von der Erzieherin in kurzer Zeit beruhigen, kehrt die eingewöhnende Person nach 2 bis 3 Minuten zurück. (Auch wenn das Kind dieses Verhalten erst nach ein paar Minuten zeigt!)
    • Die Erzieherin beobachtet bei Abschied und Wiederkehr der vertrauten Person das Verhalten des Kindes gegenüber dieser Person.
    • Akzeptiert das Kind die Trennung von der vertrauten Person noch nicht und lässt es sich während ihrer Abwesenheit nicht sicher beruhigen, wird mit weiteren Trennungsversuchen bis zur 2. Woche gewartet.

    Stabilisierungsphase: ab 4.-5. Tag

    • Die Erzieherin übernimmt in zunehmendem Maße die Versorgung des Kindes (Füttern, Wickeln) und bietet sich als Spielpartner an. Sollte das Kind es zunächst noch nicht zulassen, übernimmt dies wieder die eingewöhnende Person im Beisein der Erzieherin, bis sie später einen neuen Versuch startet.
    • Die eingewöhnende Person überlässt es jetzt immer mehr der Erzieherin als erste, auf Signale des Kindes zu reagieren und hilft nur, wenn das Kind die Erzieherin noch nicht akzeptiert hat.
    • Unter Beobachtung der Reaktionen des Kindes erweitern die eingewöhnende Person und Erzieherin täglich den Zeitraum, den das Kind mit der Erzieherin alleine bleibt. Sie hält sich aber in der Nähe auf!
    • Ein Abschiedsritual wird entwickelt, das dem Kind die Trennung erleichtern soll.

    Schlussphase:

    Die Eltern bzw. die eingewöhnende Person halten sich nicht mehr gemeinsam mit ihrem Kind in der Krippe auf, sind aber jederzeit erreichbar!

    In allen Phasen der Eingewöhnung stehen die Eltern im ständigen Austausch mit der Erzieherin und planen jeden Schritt gemeinsam.

    Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ akzeptiert, sich von ihr trösten lässt und dann interessiert und in guter Stimmung den angebotenen Aktivitäten zuwendet. (Dabei ist es nicht relevant, ob das Kind beim Weggang der Eltern protestiert!)